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Ausgangssituation:

Die zunehmende Aufgabe landwirtschaftlicher Betriebe durch den Strukturwandel in der Landwirtschaft, insbesondere durch die Lage im oder in der Nähe des Zentralraumes Linz führt unter anderem zu folgenden Entwicklungen:

• Brachfallen von landwirtschaftlichen Flächen
• Funktionsverlsut von landwirstschaftlichen Gebäuden
• Verlust von Lebensraumqualität für die BewohnerInnen der UWE Gemeinden und der Erholungsqualität für die Bewohner der Landeshauptstadt Linz.

Die landwirtschaftlichen Betriebe der Gemeinden in der Donauebene zeigen im Gegensatz zu den im Hügelland gelegenen keine Tendenzen zur Flächenaufgabe.
Derzeit extensiv genutzte Flächen wie Kulturweiden und Hutweiden im Ausmaß von ca. 115 ha verdeutlichen die Problematik der Offenhaltung der Kulturlandschaft.
Strukturveränderungen sind produktionsraumbezogen unterschiedlich.

Konzept:

Im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen VertreterInnen aus Kultur und Landwirtschaft und den Impuls von LEADER wurde ein 4-teiliges Projekt entwickelt um neue Lösungsansätze im Umgang mit dieser Situation aufzuzeigen.

1. Grundlagenerhebung:
Um konkrete Projekte und Maßnahmen auf solchen Flächen zu verwirklichen ist es notwendig, in den einzelnen Gemeinden diese Flächen zu erheben und zu bewerten um im nächsten Schritt Konzepte für diese Flächen und Räume zu entwickeln. Erstellt werden soll eine Übersicht über die Gemeinden der Region UWE und eine Auflistung von Betrieben, die Ihre Flächen nicht mehr selber bewirtschaften oder aus der Produktion genommen haben.

2. Ideenentwicklung für die aus der Grundlagenerhabung hervorgegangenen Leerstände.

3. Parallel zu 1+2 wird schon ein Musterprojekt – eine großräumige Landschaftsskulptur auf einer Fläche verwirklicht, die den anderen Gemeinden zur Realisierung von Schritt 4 als Vorbildmodell dienen soll.

4. Im letzten Schritt werden LandArt Projekte in allen UWE Gemeinden realisiert, die durch ein Wanderwegenetz verbunden werden.
Zudem soll Phase 4 für die Produktion weiterer in Phase 2 entwickelter Ideen offen sein.
In den Gemeinden der UWE Region werden Künstlerinnen und Künstler von der Projektleitung dazu eingeladen großformatige Landschaftsskulpturen zu schaffen, die inhaltlich einen kritischen Umgang mit Fakten der Region und deren Entwicklung ansprechen sollen – deren Erscheinung also nicht nur dekorativ sein soll.
Sie sollen aufmerksam machen und den Blick schärfen.
Diese Landschaftsbilder können zum einen temporär durch Materialwahl und Jahreszeit begenzt sein wie z.B: aus Stroh, Schnee oder Wiesen und würden so ein wechselndes Programm ermöglichen, das jährlich neu gestaltet werden muss.
Als zweite Möglichkeit bietet sich an, anhand von Anpflanzungen, Granit oder Erdbewegungen langfristige Veränderungen zu schaffen.
Es ist durchaus denkbar die beiden Produtkionstypen nebeneinander enstehen zu lassen.
Die Produktion wird, soweit möglich, von den Landwirten übernommen.
Die enstandenen Kunstwerke werden gemeinsam beworben und vermarket – eine Begleitschiene mit Gastronomie auf Höfen sorgt für die Verpflegung der Besucher.

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Landart

Vision | Landart

2008

Nutzungskonzepte für ungenutzte landwirtschaftliche Flächen und Räume in der Region UWE – Urfahr West.

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Beteiligte:
Klaus Hagenauer, Agarabezirksbehörde Oberösterreich, Landwirtschaftskammer Oberösterreich

Ai Wei Wei
Amina
ars electronica
Christoph Draeger
ELEVATE
Festival der Regionen
Hans Kropshofer
Heidrun Holzfeind
Jardin d'espoir
Judith Luger
Karl Unterfrauner
Klaus Hagenauer
linz09
Mamadou Ndiaye
Mathias Kniepeiss
Ramtin Asadolahzadeh
Regionale 10
rhizom
Stefan Busch
Tita Lang
Vladimir Arkhipov
Walter Niedermayer
Wodo Gratt

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